Messe Berlin GmbH

DMEA 2026 – starkes Signal für die Digitalisierung

Die DMEA Connecting Digital Health verabschiedet sich von Berlin mit einem neuen Teilnehmerrekord: Rund 22.000 internationale Besucher informierten sich vom 21. bis 23. April über die neuesten Lösungen für die digitale Gesundheitswirtschaft und nutzten die Chance, sich branchenübergreifend zu vernetzen.

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Drei Tage lang luden der Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. und Organisator Messe Berlin GmbH zur DMEA Connecting Health 2026 in die Messehallen unter den Funkturm und machten Berlin damit erneut zum europäischen Digital-Health-Treffpunkt. Mit rund 900 Ausstellern aus nahezu 30 Ländern, 550 Sprechern und einem umfangreichen Kongressprogramm konnte die DMEA ihren Anspruch als zentrale Plattform für die digitale Transformation des Gesundheitswesens unterstreichen. Rund 22.000 Teilnehmer nahmen das Angebot zur Information, zum Austausch und und zur branchenübergreifenden Vernetzung an – 7% mehr als auf der DMEA 2025 (rund 20.500 Teilnehmer, 870 nationale und internationale Aussteller sowie mehr als 470 Sprecher).

Die Besucher kamen auch in diesem Jahr aus den Bereichen Versorgung, Industrie, Wissenschaft und Politik. Erste Ergebnisse der Besucherbefragung zeigen: 9 von 10 Befragten sind mit ihrem DMEA-Besuch 2026 (sehr) zufrieden. Die wichtigsten Besuchsziele waren Kontakte zu Unternehmen knüpfen, Networking/ Vernetzung innerhalb der Branche und Informationen zu Fachthemen. Jeweils über 90% der Befragten bestätigen, diese Ziele erreicht zu haben. Die drei aus Besuchersicht relevantesten Angebotsbereiche der diesjährigen DMEA waren Künstliche Intelligenz‚ Mobile Health und Telemedizinlösungen.

Inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung waren die drängenden Themen der Branche: Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen, digitale Patientenversorgung und Patient Empowerment, Interoperabilität und der Europäische Gesundheitsdatenraum (EHDS), Telemedizin sowie Cybersecurity.

Innovationen entschlossen in die Praxis umsetzen

Schirmherrin Bundesgesundheitsministerin Nina Warken sagte in ihrer Keynote: „Die entscheidende Frage ist schon lange nicht mehr, ob wir digitalisieren, sondern wie entschlossen und wie klug wir das tun. Die DMEA ist genau der richtige Ort, um darüber miteinander ins Gespräch zu kommen. Hier wird sichtbar, was unser Gesundheitssystem in den kommenden Jahren ganz konkret prägen wird. Die Zukunft unserer Gesundheitsversorgung und unseres Gesundheitswesens insgesamt hängt davon ab, wie entschlossen wir digitale Innovationen in die Praxis umsetzen können.“

Weitere, vielbeachtete Keynotes hielten Judith Gerlach, bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, Katharina Schenk, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie in Thüringen, und Prof. Dr. Kristina Sinemus, hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation.

In den sechs Messehallen präsentierten sich die Akteure der digitalen Gesundheitswirtschaft – von etablierten Unternehmen bis hin zu innovativen Start-ups. Neben zahlreichen führenden Anbietern aus Deutschland waren Unternehmen aus fast 30 Ländern dabei, wie Dänemark, Norwegen, Schweiz und Österreich, die sich in eigenen Länderpavillons vorstellten.

Innovation und junge Talente im Mittelpunkt

Ein besonderer Fokus lag auch 2026 auf der Förderung von Innovationen und jungen Talenten. In der Startup & Innovation Area präsentierten rund 70 Start-ups ihre Lösungen und Ideen für die Gesundheitsversorgung von morgen. Eine besonders herausragende Lösung wurde am letzten Veranstaltungstag mit dem DMEA nova Award ausgezeichnet. Das Start-up Prof. Valmed aus Langen in Hessen konnte sich in den Pitch-Runden gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und die Fachjury von sich überzeugen. Das KI-Tool unterstützt Ärzte im Alltag bei Diagnosen und Behandlungen, macht ihre Arbeit effizienter und hilft durch Schulungen, KI sicher und sinnvoll einzusetzen.

Studenten, Absolventen und Young Professionals erhielten im Karriereformat DMEA sparks die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und sich über Karrierewege im Digital-Health-Bereich zu informieren. Mit dem DMEA sparks Award wurden erneut herausragende Bachelor- und Masterarbeiten ausgezeichnet.

Bvitg-Geschäftsführer Sascha Raddatz zeigte sich zufrieden mit der diesjährigen Veranstaltung: „Die DMEA 2026 hat erneut eindrucksvoll die Dynamik der digitalen Gesundheitswirtschaft unterstrichen. Mein besonderer Dank gilt dem engagierten Team sowie allen beteiligten Stakeholdern – von den Ausstellern über die Speaker:innen bis hin zu den Partnern und Mitwirkenden –, die mit großem Einsatz, Expertise und Innovationsgeist diese Veranstaltung möglich gemacht und kontinuierlich weiterentwickelt haben. Gemeinsam ist es gelungen, die DMEA als zentralen Treffpunkt der Branche zu stärken und wichtige Impulse für Innovation, Austausch und Zusammenarbeit zu setzen. Jetzt kommt es darauf an, die richtigen politischen Rahmenbedingungen zu schaffen: für mehr Tempo bei der Digitalisierung, für verlässliche und praxistaugliche Regulierung sowie für eine konsequente Überführung digitaler Lösungen in die Versorgung. Mit Blick auf 2027 freuen wir uns darauf, die DMEA weiterzuentwickeln, neue Impulse zu setzen und ihre Rolle als führende Plattform der digitalen Gesundheit weiter auszubauen.“

Nina Warken übernimmt Schirmherrschaft für DMEA 2027

Anfang des Jahres hatte der bvitg verkündet, künftig mit der Messe München zu kooperieren. Daher findet die DMEA ab dem kommenden Jahr nicht mehr in Berlin, sondern in München statt. Der Termin steht bereits fest, es ist der 13. bis 15. April 2027.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat auch für die DMEA 2027 die Schirmherrschaft übernommen und die Eröffnungs-Keynote zugesagt. Für den bvitg ist das ein klares Signal der Bundespolitik. „Die Zusage von Bundesgesundheitsministerin Warken ist mehr als ein Zeichen der Kontinuität – sie ist ein starkes politisches Bekenntnis zur DMEA und zu München als zentralem Treffpunkt der Digital-Health-Community ab 2027“, so Sascha Raddatz. „Wir sind überzeugt: München vereint, was die Digitalisierung des Gesundheitswesens braucht – Technologie, Life Sciences, Forschung und Industrie in unmittelbarer Nähe. Das ist die ideale Grundlage für die Weiterentwicklung der DMEA.“

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